05. Februar 2008 Transparente und Flugblätter gegen Kinderschänder in Friedrichshafen Wie uns erst jetzt zu Ohren gekommen ist, haben uns bis dato unbekannte Aktivisten vergangene Woche mehrere zu Transparenten umfunktionierte Bettlaken im Stadtgebiet von Friedrichshafen aufgehängt. Die Aktion erfolgte offenbar als Antwort auf die Gerichtsverhandlung gegen einen Pädophilen aus Friedrichshafen, der 1994 mit seiner damals neuneinhalbjährigen Stieftochter Geschlechtsverkehr hatte.
Zusätzlich besteht der begründete Verdacht, dass der Mann, der sich selbst freimütig als "Pädophilen" bezeichnet, auch seine zweite Stieftochter über Jahre hinweg sexuell missbraucht hat. Das Gericht verurteilte den Mann zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren. Selbst so genannten "Raubkopierern" drohen in der BRD härtere und höhere Haftstrafen. Dabei war der Angeklagte bereits seit 2006 wegen der Verbreitung kinderpornografischer Schriften einschlägig vorbestraft.
Die nun auf ihn zukommende Haftstrafe will der Kinderschänder eigenen Angaben zufolge als "Neuanfang" nutzen. Dabei ist es unter Psychotherapeuten längst ein offenes Geheimnis, dass pädophile Triebtäter nicht zu therapieren sind, wie zahlreiche renommierte Wissenschaftler (so z.B. der Kölner Psychotherapeut Christian Lüdke) bestätigen.
Die nationalen Aktivisten wollten mit ihrer Aktion auf diese Ereignisse aufmerksam machen und gleichzeitig der Forderung Nachdruck verleihen, die Strafen für derartige perverse Triebtäter endlich drastisch zu verschärfen.
In einem parallel zu der Bettlaken-Aktion verteilten Flugblatt heißt es: "Kinderschänder und andere perverse Triebtäter dürfen in Deutschland nicht länger mit Samthandschuhen angefasst werden! Wir wollen die Rechtssprechung endlich dazu bewegen, das Gleichgewicht wieder herzustellen und nicht die Täter zu Opfern zu machen. Opferschutz muss endlich wieder vor Täterschutz gehen! Die wahren Opfer, nämlich die Kinder, haben genug darunter zu leiden, das Geschehene zu verarbeiten. Sie müssen versuchen mit den Bildern im Kopf, die sie jede Nacht erneut heimsuchen, weiterzuleben. Diejenigen, die dies zu verantworten haben dürfen nicht länger auf Milde und Verständnis hoffen. Wer sich an den Schwächsten in unserem Volk, unseren Kindern, vergeht, muss die kompromisslose Härte der Justiz zu spüren bekommen. Mit der Verhätschelung von Triebtätern und Pädophilen muss endlich Schluss sein! Das Prinzip der Sicherungsverwahrung muss konsequent zur Anwendung kommen. Auch die Diskussion über die Todesstrafe für Kinderschänder darf nicht länger tabuisiert werden. Kinderschänder haben in der Öffentlichkeit nichts zu suchen!
Schluss mit Wegschauen und Schweigen - Endlich Handeln!"
Dem ist nichts hinzuzufügen!
Kommentare:
HS schrieb am 12.02.08 22:07 Einfach nur spitze, was da geleistet wurde.