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11. Mai 2007
Der 66. Jahrestag des Englandflugs - Gedenken in Wunsiedel
Einzig der Luftkrieg mit England ist festgefahren und artet zu einem sinnlosen Blutvergießen aus. Um dieses zu beenden machte sich Rudolf Hess vor genau 66 Jahren als Gesandter des deutschen Reichskanzlers auf nach Schottland, um sich mit dem Duke von Hamilton dem Anführer der britischen Friedensbewegung zu treffen und mit diesem über ein Friedensabkommen zu verhandeln.

Doch die Engländer erblindet durch den Schleier des Internationalen Kapitals wollten keinen Frieden, denn das Kapital ist immer der einzige Gewinner eines jeden Krieges. Deshalb wurde Rudolf Hess völkerrechtswidrig (er kam als Parlamentär) inhaftiert und bis zum Tribunal des Todes in England festgehalten. Dort wurde er ohne jede rechtliche Grundlage zu lebenslanger Haft in der Hand der Sieger verurteilt. Er erblickte niemals mehr das Licht der Freiheit, denn er hätte ja die Wahrheit über die deutschen Friedensbestrebungen erzählen können. Also wurde er kurz vor seiner von den Russen angestrebten Freilassung als 93 Jähriger von den Engländern am 17.August 1987 ermordet. Dies wird heute als Selbstmord dargestellt.

Um der Tapferkeit und der persönlichen Opferbereitschaft dieses Mannes der bis ins hohe Alter für sein Bestreben nach einem friedlichen Europa stand zu gedenken trafen sich heute an seinem Grab in Wunsiedel 22 Kameraden des Kameradschaftbund Hochfranken (KBH) und des Kampfbund Deutscher Sozialisten (KDS).

Man traf sich an einem nahe gelegenem Parkplatz und zog dann gemeinsam zum Friedhof.
Dort angekommen nahm man Aufstellung auf und ein Kamerad hielt eine sehr bewegende Rede, in welcher er die Leistungen unseres Kameraden und sein selbstloses Opfer für Deutschland Europa auf eindrucksvolle Weide darstellte. Anschließend wurde von allen das noch vorher geübte Lied "Ich hat einen Kameraden" gesungen. Dies war vor Allem für die jüngeren Kameraden unter uns ein ehrfürchtiger Moment und man sah dass jeder in Gedanken Rudolf Hess bewunderte und stolz darauf war, ihm ein würdiges Gedenken zu bereiten. Anschließend legten die Kameradinnen des Mädelbund mehrere Sträuße Blumen nieder und man legte noch eine Schweigeminute ein. Inzwischen war leider auch schon die örtliche Polizei, von einer Aktivistin der örtlichen "Bürgerinitiative Wunsiedel ist bunt" gerufen, anwesend und kontrollierte die Ausweise der meist jungen Aktivisten. Somit war das feierliche Gedenken auch beendet und man machte sich auf den Heimweg. Jeder war in Gedanken und es wurde kaum ein Wort gesprochen, denn ein jeder war innerlich wahrlich bewegt und so mancher schwor sich diesen Mann und vor allem seine Taten sich und seinem Handeln zum Vorbild zu nehmen.

KB-Hochfranken

Der 66. Jahrestag des Englandflugs - Gedenken in Wunsiedel

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