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04. März 2008
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04. März 2008
Antifa Veranstaltung in Schneverdingen
Am 4.03.2008 fand im Forum der kooperativen Gesamtschule Schneverdingen eine Veranstaltung unter dem Motto „Zivilcourage- Augen auf gegen Rechts! Rechtsextremismus unter Jugendlichen erkennen und handeln" statt. Da auf dieser Veranstaltung über uns berichtet wurde ließen wir es uns natürlich nicht nehmen an diesem Tag auch nach Schneverdingen zu fahren und uns an der Diskussion zu beteiligen.

Um ca. 19.30 Uhr versammelten wir uns mit 5 Aktivisten vor der KGS Schneverdingen und wurden auch direkt von einer Lehrkraft aufgefordert uns in die Aula der Schule zu begeben. Verwundert über diese Aufforderung betraten wir die Schule und setzten uns in den hinteren Bereich des Raums. Die Verwunderung bestand aus dem Grund das ähnliche Veranstaltungen im Landkreis Soltau- Fallingbostel immer mit mindestens einer Hundertschaft Polizei geschützt wurden. Ausserdem wurde schon im Vorfeld in der örtlichen Presse bekannt gegeben wer bei der Veranstaltung keinen Zutritt erhält.

Auszug aus einem Artikel im Heide-Kurier:

Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder bereits in der Vergangenheit durch menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zu verwehren oder sie auszuschließen.

Die Veranstaltung begann etwas verpätet um ca. 19.40 Uhr mit einem Film. Nach 5 Minuten Filmvorstellung hatte selbst die unorganisierte "Antifa" aus der Region bemerkt das sich nationale Aktivisten im Raum befanden. Doch anstatt Widerstand zu zeigen, verliessen die Antifas den Raum um sich bei der örtlichen Polizei auszuheulen. Nach kurzer Zeit kamen sie dann mit mehreren Beamten zurück die uns aufforderten die Verantaltung zu verlassen da wir nicht erwünscht seien. Darauf verliessen wir den Raum und versammelten uns vor der Schule. Unter dem Schutz der Polizei blühte die örtliche Antifa um Verena Hucke richtig auf. Verena Hucke bewies schon öfters, dass sie mangels Intelekt eher nicht die Person für Diskussionen ist. Es folgten Bedrohungen
ala "Wir kriegen euch noch" und Beleidigungen wie " Nazischweine verpisst euch". Es ist halt einfacher unter Polizeischutz zu pöbeln, als sich argumentativ mit der Gegenseite auseinanderzusetzen. Doch als die Polizei im Gebäude verschwunden war, war nichts mehr von Antifaschistischem Widerstand zu sehen.

Es ist schon immer wieder lustig zu sehen wie die angeblichen Sytemgegner der Antifa sich von den Schergen der BRD schützen lassen. Auf der einen Seite hat man ACAB auf der Jacke stehen und auf der anderen Seite lässt man sich von seinem Feindbild schützen.

In diesem Sinne: " Antifa heißt sitzen bleiben ! ".

Es wird in Soltau-Fallingbostel nicht die letzte Veranstaltung gewesen sein die wir besucht haben.
Wir lassen uns nicht kriminalisieren.

[ Autonome Nationalisten Nord / West ]

Kontakt: recherche@an-nordwest.info

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K-ä.s.s.ä.l.a schrieb am 05.03.08 21:30
Guter Bericht, und Lustige Aktion!
Weiter so AN/NW


.:.:. schrieb am 07.03.08 10:32
Lustige Aktion?
Kann mir lustigeres vorstellen, als zu einer Veranstaltung zu gehen, rausgeschmissen zu werden, wieder nach hause zu gehen.

Vielleicht bin ich aber auch zu anspruchsvoll.


@.:.:. schrieb am 07.03.08 20:33
Ich weiss ja nicht wie das in eurer Region ist, aber bei uns musst du immer damit rechnen das eine Hundertschaft Bullen dabei ist die die Veranstalltung schützt! Deswegen kann man es schon als Erfolg werten überhaupt in die Veranstalltung rein gekommen zu sein und Fotos gemacht zu haben!

(Die wir leider aus Datenschutzrechtlichen Gründen seitens JO nicht mit anhängen durften)

mfG


-jo- schrieb am 07.03.08 21:06
Was heißt Datenschutz: wenn ihr die Namen nicht auf die Bilder geschrieben hättet, wären die drinnen geblieben.


.:.:. schrieb am 09.03.08 14:45
Ich komme aus Berlin, und hier freuen sich die organisierten Kameraden auch einen Ast, wenn sie in Zeckenbezirken zwei Plakate abreissen, ohne gleich verprügelt zu werden. Das ist genauso lächerlich, wie sich darüber zu freuen, dass man aus einer Veranstaltung rausgeschmissen wird.

Spaß, Kritik oder erst recht politische Nachhaltigkeit sieht anders aus.

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