11. Juli 2007 "Die Fascho's sind wieder in der Stadt, die schreien wieder 'rum!" Nachdem ein engagierter Aktivist der Autonomen Nationalisten Nord/West am frühen Morgen einmal mehr unerwarteten Besuch der Systemschergen bekommen hatte und mittags in der ersten von mehreren Gerichtsverhandlungen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde, versammelten sich einige nationale Sozialisten spontan mit Transparent und Megafonen in der Soltauer Innenstadt.
In einer belebten Fußgängerpassage wurden die Menschen auf die Missstände in diesem Land hingewiesen. Zuerst sprachen die nationalen Sozialisten die Themen Demokratie und Meinungsfreiheit in der ach so toleranten BRD an. Später wurde dann der Bogen zum internationalen Kapitalfaschismus geschlagen: Wer in der Bundesrepublik von den vorgeschriebenen Denkmustern abweicht, wird schikaniert, verfolgt und inhaftiert. Wer international aus der Reihe tanzt und sich den kapitalistischen Realitäten entgegenstellt, wird zum Schurkenstaat erklärt, bombardiert und besetzt.
Die Passanten nahmen die spontane Kundgebung größtenteils positiv auf und zeigten ihre Zustimmung. Lediglich ein nicht mehr allzu junger Herr war derart zivilcouragiert, dass er sich traute, den Aktivisten vom Fahrrad aus "braune Suppe" zuzurufen. Auf die Aufforderung hin, er solle doch kein Feigling sein sondern sich einer Diskussion stellen, stotterte er noch einmal "braune Suppe" und verschwand (wir werden ihn für seinen Mut für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen).
Wie zu erwarten fuhren kurz darauf mehrere Zivilwagen der Polizei auf und die Staatsschützer meinten wohl, hinter Kartenständern versteckt unentdeckt filmen zu können. Später haben wir zu unserer allgemeinen Belustigung von einem Kameraden - der zufällig auf der Polizeiwache war - erfahren, dass ein Polizist wohl recht erregt durch die Wache gerannt ist und dabei, indem er mit der Faust gegen die Türen trommelte, rief: "Die Fascho's sind wieder in der Stadt, die schreien wieder 'rum!".
Transparent und Megafone wurden beschlagnahmt, was die nationalen Sozialisten jedoch nicht daran hinderte, die mittlerweile noch aufmerksamer gewordenen Passanten darauf hinzuweisen, dass es mit der Meinungsfreiheit im "freiesten Staat auf deutschem Boden" nicht weit her ist, und sie aufzufordern, die Polizisten einmal zu fragen, warum sie junge Menschen daran hindern, ihr Recht auf freie Meinungsäußerung zu nutzen. Für den Ein- oder Anderen wird es sicher ein Aha-Effekt gewesen sein.
Nachdem man noch einige Passanten persönlich auf die Situation angesprochen und mit ihnen diskutiert hatte, zog man sich zufrieden zurück. Wie erwartet hat der Staat seine Maske wieder einmal fallen gelassen und dem Menschen veranschaulicht, was man in diesem Staat unter "Meinungsfreiheit" versteht. An dieser Stelle vielen Dank an die Damen und Herren der Polizei.
Gegen staatliche Verbote - für echte Meinungsfreiheit!
Autonome Nationalisten Nord - West
www.an-nw.info
Kommentare:
Revolution-Action schrieb am 14.07.07 20:38 Lasst euch nicht unterkriegen!
Schwabenfront schrieb am 24.07.07 12:15 Ihr seid gut organisiert, weiter so. Wenn wir heute nicht kämpfen, werden wir unseren Kindern vor Scham nicht in die Augen blicken können. Gruß aus Schwaben
chris schrieb am 22.08.07 02:34 widerstand heißt gegenschläge zu kassieren und trotzdem weiter zu kämpfen. unterdrückung von oben, mustert die eigenen reihen aus und lässt die wahren kämpfer hervortreten. kämft weiter, wir stehen alle zusammen. gruß aus der lausitz.