28. Januar 2008 Ganderkesee (bei Delmenhorst): Nationale SozialistInnen zeigen Präsenz Am Donnerstag, den 24.01.2008 sollte in der Aula des Gymnasiums Ganderkesee (bei Delmenhorst) eine Veranstaltung des niedersächsischen Landespräventionsrates zum Thema "Rechtsextremismus im Alltag" stattfinden. Etwa ein Dutzend nationale SozialistInnen aus der Region wollten sich dieses Ereignis jedoch nicht entgehen lassen und statteten der Veranstaltung einen wohl unerwarteten Besuch ab - mit dem Ergebnis eines "Desaster[s] für die Veranstaltung", wie es im Delmenhorster Kreisblatt heißt.
Der Referent Gerhard Bücker vom Landespräventionsrat hatte schon etwa eine halbe Stunde gesprochen, als die ersten zwei Aktivisten die Aula betraten, um sich ein Bild von der Situation zu verschaffen. Auf sonderlich großes Interesse war diese Veranstaltung den vielen leeren Sitzplätzen nach zu urteilen scheinbar nicht gestoßen. Dennoch befanden sich im Publikum neben den typischen bürgerlichen Mahnern, die ständig von Zivilcourage sprechen und damit das Aufpolieren ihres "Images" durch das Pflegen von Stereotypen meinen, auch etwa fünf bis sechs selbsternannte "AntifaschistInnen" aus Delmenhorst und Umgebung.
Nachdem sich die Gelegenheit geboten hatte, das ein- oder andere Foto zu schießen und die bekannten "AntifaschistInnen" begannen sich zu vermummen, betraten die restlichen nationalen SozialistInnen die Veranstaltung und nahmen dem mit der Situation scheinbar etwas überforderten Referenten die Gesprächsleitung mittels Megaphon ab. Es wurde versucht, Diskussionen loszutreten, wozu sich die "AntifaschistInnen" allerdings nicht in der Lage sahen: Der Aufforderung, sich vom Internationalismus abzuwenden und gemeinsam gegen die Ausbeutung der Menschen durch den Kapitalismus und die Globalisierung zu kämpfen konnten sie lediglich erwidern, das "Nazis" keine Diskussionsgrundlage hätten. Statt Argumenten griffen die Antifas erwartungsgemäß also lieber auf Beleidigungen zurück. Während die vermeintlich intoleranten "Nazis" also ihre generelle Offenheit für Argumente bewiesen, blieben diese seitens der "AntifaschistInnen" allerdings auf fast bemitleidenswerte Vorwürfe wie "Ihr klaut uns unseren Style" beschränkt. An dieser Stelle sei gesagt, dass wir der antiimperialistischen "Linken" die offene Hand reichen und ihnen die Optionen lassen, sie anzunehmen oder sie abzuschlagen - in diesem Fall aber haben sie auch die Konsequenzen zu tragen.
Bis zum Eintreffen der Staatsmacht nach etwa einer halben Stunde blieb dennoch genug Zeit, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen Informationen aus erster Hand statt Lügen und Halbwahrheiten zu vermitteln. Trotz der erwarteten Vorurteile, die dem Charakter einer solchen Veranstaltung gemäß vom Publikum ausgingen, kam es zu Diskussionen mit teils positiver Resonanz. Die Veranstaltung wurde beendet und "AntifaschistInnen" sowie nationale SozialistInnen erhielten zeitversetzte Platzverweise einer an diesem Tag - mit Ausnahme des wie immer unverschämten Staatsschutzes - ungewohnter Weise sogar halbwegs kooperativen Polizei.
Rückblickend kann von einer erfolgreichen Aktion nationaler AktivistInnen gesprochen werden, die Präsenz gezeigt und die offene Diskussion mit politisch Andersdenkenden gesucht hat. Für die etablierten Veranstalter und die "AntifaschistInnen", die sich gerne systemkritisch geben aber in Bezug auf nationale SozialistInnen den Lügen dieses Systems vertrauen schenken, dürfte das Fazit des Abends weniger positiv ausfallen - wie war das noch: "Antifa heißt Angriff"?
[Autonome Nationalisten Nordwest]
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Kommentare:
zagost schrieb am 29.01.08 21:21 Genau richtig agiert! Solche "Info"-Veranstaltungen zu läutern klappt auch immer wieder. Um nicht die gern gesehenen Klischees zu bedienen ist natürlich jedes Mittel und Auftreten recht. Der Versuch des angestrebten Schulterschlusses ist zwar löblich, aber ein Stück weit aussichtslos und naiv. Diese Gestalten haben jeder für sich eine Vergangenheit und sie sind nicht umsonst das geworden was sie sind. Nie werden sie sich auf Ordnung, auf Kultur und auf Deutschland besinnen können. Die haben sich nicht nur mal eben in einer falschen Idee verrannt. Sie haben sich bewußt aus jeglichem völkischen und gemeinschaftlichen Denken verabschiedet und stehen außerhalb einer kommenden Volksgemeinschaft.
Und: welche Eurer Mädels legt denn Wert darauf, als nationale Sozalistin angesprochen zu werden, um ihr Geschlecht zu betonen? Was soll denn bitte diese inhaltslose Schreibweise von SozialisInnen? Es gibt die Dinge, die man bei aller Einfallslosigkeit nicht von der Gegenseite zu kopieren braucht. Wenn alle BerichtverfasserInnen zukünftig die LeserInnen über AktivitätInnen nationaler SozialistInnen in dieser Schreibweise informieren wollen, fehlt es an Glaubwürdigkeit.
[an.whs] schrieb am 29.01.08 23:14 Danke erstmal für die [konstruktive] Kritik. Ganz kurz zu den von dir angesprochenen Punkten:
Zwar stimmen viele von uns der Grundkonzeption der Querfront zu - zumal der nationale Sozialismus als Weltanschauung ja auch schon klassisch "rechte" [Nationalismus] und klassisch "linke" [Sozialismus, Antiimperialismus] Elemente vereint - dennoch ist uns auch bewusst, dass die Idee mit der BRD-Antifa natürlich nicht umzusetzen ist. Die definiert sich ja hauptsächlich durch ihren Antifaschismus, während die wichtigen Themen Antikapitalismus, Antiimperialismus und Globalisierungskritik in den Hintergrund rücken.
Was die Schreibweise etwa des Wortes "Sozialist[In]" angeht, hat das nichts mit kopieren oder gar Einfallslosigkeit, sondern einfach mit Respekt vor dem weiblichen Geschlecht zu tun. Wichtiger als solche Schreibweisen sollte aber der reale Umgang des Menschen mit dem jeweils anderen Geschlecht sein (!) - der kann auch bei Menschen total respektlos sein, die das politisch korrekte "-In" immer verwenden. Die Schreibweise ist also nicht die Ausschlaggebende Konstante und sollte jedem selbst überlassen sein, oder? ;)
Beste Grüße,
Der Felix schrieb am 30.01.08 02:46 über AktivitätInnen
Ich glaub da hat sich ein Fehler bei dir eingeschlichen. Ich denke die Endungen sollen betonen dass es nicht nur männliche Aktivisten in unser Bewegung gibt, und Antisexismus ist ein Themengebiet dass der Nationale Widerstand viel zu sehr vernachlässigt hat.
x.X.x.Hessen schrieb am 30.01.08 12:43 Mal wieder zum Thema zu kommen! Die Aktion an sich ist gut! Kreativ finde ich es mit dem Megafon die Leute an einer Diskusion zu beteiligen, wenn darauf eingegangen wird ist das gut, auch wenn nicht jeder dort anwesende !LINKE! offen für solch eine Art Gespräch ist und sich immer schön an sein ANTIFA ABC hält !!!
TOP Aktion WEITER SO !!
Schwabe schrieb am 02.02.08 21:55 Geile Aktion, wünschte mir dass es auch so Aktionen an meinem verzeckten Gymnasium gäbe