18. November 2008 Der Volkstrauertag in Wurzen Der Wind stimmte mit ein, beim Klang der Mundharmonika, als er durch die Säulen des Wurzener Mahnmals pfiff und dabei die Fahnen zum Tanzen brachte. „…als wär’s ein Stück von mir…..“ ja in diesem Moment waren uns die gefallenen Söhne und Töchter unseres Volkes wirklich so nah, dass man sie schon fast spürte und uns ein eiskalter Schauer bei der Melodie „Der gute Kamerad“ über den Rücken lief.
Im festlichen Fackelschein wurde am 16. Nebelung, kurz nach 18.00 Uhr, im Kreise von ca. 115 freien Deutschen, vorrangig aus dem Muldental, den Opfern der zwei Weltenbrände gedacht.
Bei den Redebeiträgen und vorgetragenen Gedichten, wurde besonders das traurige und schlimme Schicksal der deutschen Zivilbevölkerung hervorgehoben. Waren es während der blutigen Schlachten 3 Millionen tapfere deutsche Soldaten, welche im zweiten Weltkriege ihr Leben für Volk und Heimat ließen, blutete unser Volk nach der „Befreiung“ 7.000.000 Mal! Was unser Volk damals an Ungerechtigkeiten erleiden musste, ist fürwahr Beispiellos;
Raub, Gefangenschaft, Folter, Zwangsarbeit, Vergewaltigung, Vertreibung, Mord und elendes Verhungern.
Und während die BRD-Politprominenz in Berlin und überall im Land, scheinheilige Reden schwangen und Kränze abwarfen, gedachten ehrliche und wahrheitsverbundene Menschen, voller Anstand und Würde IHRER Toten. Ohne dabei in Sühnestellung und Schuldkult zu verfallen.