15. Juni 2008 06.06.08 Antifa setzt sich selbst matt „Nazis matt setzen“ - so heißt die neue regionale Kampagne der AG17, AKE und EJE. Zum Auftakt der Kampagne "Nazis matt setzen" am 06.06.2008, ließen sich nationale Aktivisten aus Erfurt, Arnstadt und Südthüringen nicht matt setzen. Etwa 50 autonome und freie Nationalisten zeigten am Rande der Demo verbal, dass der linke Mob in Erfurt nicht mehr erwünscht ist. Nebenbei verteilten nationale Aktivisten 200 Flugblätter.
An der Kettenstraße kam es zu einem Blockadeversuch einiger Kameraden zusammen mit der KEF. Man beendete die Blockade, nachdem zugesichert wurde, dass der Demozug schnellstmöglich zum Ausgangspunkt geführt wird. Auch kam es am Rande der Veranstaltung, zu einem versuchten Angriff auf zwei Aktivistinnen. Dieser konnte, dank des schnellen Eingreifens einiger Kameraden, verhindert werden. Unsere Aktionen hingegen liefen weitaus friedlicher ab.
Der Stadtrundgang war ein total schlechter Start für die Kampagne. So nahmen gerade mal 90 Personen, meist noch Kinder, teil, obwohl man 1 ½ Monate vorher schon angefangen hatte zu mobilisieren. Anwesend waren die üblichen Verdächtigen wie:
Matthias Adorf (Gräfenroda. Studiert derzeit in Erfurt. Antifa – Koordinator sowie Fotograf von der Antifaschistischen Gruppe Südthüringen und war mutmaßlich mit beteiligt an dem Angriff auf den alten Fritz in Erfurt.)
Daniel Trotzki (Erfurt. Arbeitet im Redroxx und ist somit öfters dort anzutreffen. Außerdem leitet er, mit Paul, ein neue Jugendgruppe im Redroxx. In linken Kreisen ist er unter dem Spitzname Birne bekannt und ist für die Netzseiten der AG17 und AKE sowie für die Seite "Nazis matt setzen" mit verantwortlich)
Thomas Engel (Erfurt, pds - Mitglied. Ist auch unter den Spitzname Schnitzel bekannt)
Arne (Erfurt. Er ist sehr oft im besetzten Haus anzutreffen. Er steckt hinter den Pseudonymen Uli Klein (AKE) und Clara Müller (AG17))
Selbst beim Flugblätterverteilen hatte die Antifa Schwierigkeiten, denn viele Flugblätter landeten auf dem Gehweg bzw. in der Mülltonne. An diesen Tag setzte sich die Antifa wohl selbst matt. Am Bahnhof kam es zu einigen heftigen Diskussionen mit abreisenden Antifaschisten. Diesen Tag kann man eher als Erfolg für den nationalen Widerstand werten.
Laut Aussagen von Linken wurde das Redroxx von einigen nationalen Aktivisten besucht. Wir hoffen, sofern diese Aussage wahr ist, dass die Kameraden dort mit Tee und Kuchen begrüßt wurden.
Wir möchten uns auch nochmal bei den Aktivisten aus Arnstadt und Südthüringen bedanken.