11. November 2007 9. November, Sternmarsch für die Einheit Vacha. Ein eiskalter Windzug fegt über den Marktplatz von Vacha in Thüringen und kündigt den kommenden Winter an. Hier auf den Platz haben sich Jung und Alt zusammen gefunden um mit einem abendlichen Sternmarsch an den Mauerfall vor 18 Jahren zu gedenken.
Der helle, warme Fackelschein flackert romantisch in der herbstlichen Dunkelheit und lenkt ab von dem Aufgebot der Polizisten. Der Marschzug setzt sich in Bewegung und in würdevoller Stille zieht er durch Vacha, in Richtung der Brücke zur Einheit. Vom hessischen Philippsthal aus ziehen die Kameraden aus Hessen los, um dann zusammen mit dem Fackelzug aus Vacha eine Kundgebung neben der Brücke abzuhalten.
Zeichen zu setzten, gegen die Mauer in den Köpfen, für Freiheit und wirkliche Einheit der Deutschen, gegen die leeren Worthülsen und hohlen Phrasen der Blockparteien. Das ist der Grund dieser Veranstaltung. In Reih und Glied stehen sich die Kameraden aus Hessen und Thüringen gegenüber. Feierlich werden Fahnen von den jeweiligen Vertretern der Bundesländer ausgetauscht und die Hände auf der Mitte des Platzes geschüttelt. Die Kameraden P. Wieschke, F. Schwerdt und M. Wöll vertiefen in ihren Reden, das die Mauer in den Köpfen der Deutschen immer noch nicht überwunden ist. Das die Einheit auch im gesellschaftlichen Leben immer noch nicht vollzogen ist und das die soziale Ungerechtigkeit zwischen "Ost" und "West" an der Tagesordung ist. Aber auch kleine Anekdoten über den Tag des Mauerfalls und der militante Widerstand gegen die Mauer von westlicher Seite aus, fand Gehör. Mit einer Schweigeminute wurde an die Menschen gedacht, welche an der ehemaligen innerdeutschen Grenze und im Kampf um die Freiheit ihr Leben ließen. Mit dem Absingen der Nationalhymne wird die Veranstaltung beendet und alle Teilnehmer machen sich auf den Weg in ihre Heimat. Äußerlich vom kalten Regen durchnässt, innerlich aber mit einem warmen Gefühl. Dem Gefühl der Einheit und Brüderlichkeit. Wir sind das Volk!
Den Gutmenschen aus Vacha und Philippsthal, die gemeinsam mit dem DGB, die Linke und Antifa�s die Brücke gegen rechts besetzten, sollten darüber nachdenken welche unheilige Allianz sie eingehen. Sie verbünden sich mit Menschen, die den Bau der Mauer verherrlichen oder verharmlosen und den Schießbefehl leugnen. Dies ist ein Schlag ins Gesicht aller Mauertoten und aller Menschen die ihr Leben ließen für die Freiheit unseres Landes.
Den Bürgern aus Vacha und Umgebung, die an den Sternmarsch trotz Pressehetze teilnahmen, möchten wir für ihre Unterstützung danken. Sie machten den ersten Schritt zur Überwindung der Mauer in den Köpfen!
Quelle: http://www.naso-erfurt.de
Kommentare:
Kämpfer28 schrieb am 11.11.07 13:39 Eine echt gelungene Aktion und ein sehr gut geschriebener Artikel!!! Weiter so...unser Leben für die Freiheit!!! Nationaler Sozialismus, jetzt!!!
Arminius schrieb am 12.11.07 17:46 Es war wirklich eine schöne Veranstaltung. Sehr wenig Antifa und wie immer für Thüringen eine gute Zusammenarbeit mit NPD, freien Kräfte und AN. Ein Lob auch an die tapferen Fahnen- und Fackelträger bei diesen sehr miesen Wetter! Und ein Lob für diesen schönen Artikel. Weiter so!
N-mob_Erfurt schrieb am 12.11.07 20:12 Was mich nur aufgeregt hat, waren die ganzen Presseheinis, die waren ja wie die Aasgeier. Zum Glück ist alles ruhig und friedlich Verlaufen, was uns bei den Bürgern in Vacha, bestimmt ein paar Pluspunkte eingebracht hat. Lustig fand ich den DGB Bus in dem, als ich dran vorbei lief, nur Kinder im Alter von 12-14 Jahre waren.
Kritik schrieb am 13.11.07 03:33 Der Granzträger mit der weißen Jacke, hat seine Hand in der Hosentasche. Das find ich nicht gut. Man sieht es leider noch zu oft, dass bei Demos Einige ihre Hände in den Taschen haben, rauchen oder Aspartam-Kaugummi kauen. Selbst (meiner Erfahrung nach) bei Partei-Demos, sind die Teilnehmer aus dem Marsch ausgetreten, um mal kurz in die Tanke zu gehen, und die Ordner nichts besseres zu tun haben, als wie freie Aktivisten, auf "Befehl" des Aperrates anzupöbeln, weil sie doch zu große Entfernung halten, um ihr Transparent lesbar zu machen. Man solle doch gefälligst aufschließen! Der, der vom Aperrat solche dummen "Befehle" ausführt, sollte meiner Meinung nach, vielleicht doch noch einmal eine Ordnerschulung besuchen!
Burndown schrieb am 13.11.07 17:43 WIR WERDEN SIEGEN!!!