29. September 2007 Sozialrevolutionäre Initiative des Aktionsbündnis Erfurt startet mit Wortergreifung in der Landeshauptstadt Sozialrevolutionäre Initiative des Aktionsbündnis Erfurt startet mit Wortergreifung in der Landeshauptstadt. Weitere Aktionen bis zum Todestag Salvador Allendes am 11. September angekündigt.
Bei schönstem Sommerwetter und unter dem Motto "Freie Menschen ÜBERALL! - Für eine Zukunft in den Farben der Völker" sprachen sich am 25.7 junge Antikapitalisten in der Erfurter Innenstadt mit einer farbenfrohen Kundgebung für eine bessere Welt aus, in der die Erdenbürger und ihre Staaten nicht weiter unter dem Globalisierungsterror gleichgeschaltet werden. Damit sich die Menschen ihren Planeten zurückerobern, müssen sie sich zuvor ihres Potentials vergewissern, das sie zu unfaßbaren Veränderungen befähigt. Noch halten Billigbier und Playstation die Deutschen bewußtlos. Auch ist zum Aufbruch der Blick über den nationalstaatlichen Tellerrand notwendig, was man mit dieser Kundgebung untermauerte und was auch den Bundesorganisationsleiter des KDS, Mitstreiter Thomas Gerlach, nach Erfurt bewegte.
Als geistigen Schirmherren benannte der Versammlungsleiter und Staatswissenschaftsstudent Patrick Paul den vor rund 25 Jahren verstorbenen Dr. Salvador Allende, der Anfang der 70er Jahre mit seiner Unidad Popular dem chilenischen Volk einen Sozialismus geschenkt hatte, der es zum glücklichsten Volk der Erde machte. Folgerichtig wehte die chilenische Fahne neben dem roten VENCEREMOS-Transparent des Aktionsbündnis Erfurt. Nachdem dieses Lied der Bewegung erklungen war, stellte Paul den deutschen Text vor, der die tiefe Liebe der Chilenen zu Zukunft, Volk und Sozialismus ausdrückte. "Mit gleichem Recht können wir dieses Lied singen und Salvador Allende als Wegweiser betrachten, der den Sozialismus in den Farben Chiles erbaute, bis er einem faschistischen Militärputsch unter Pinochet, unterstützt und initiiert von den USA, erlag", so Paul.
Als ersten Redner begrüßte er den Vorsitzenden der Erfurter Nationaldemokraten, Kai-Uwe Trinkaus, der mit einem Vortrag über den venezuelanischen Präsidenten Hugo Chavez den zahlreichen Zuhörern eine Form des Sozialismus des 21. Jahrhunderts vor Augen führte. Seinen faktenreichen Vortrag über den Volkssozialismus von Chavez beendete Trinkaus mit der Feststellung: "Es sind keine Maßnahmen auf einem anderen Stern, sondern in einem sogenannten Dritte-Welt-Land auf dieser Erde. Mit all diesen skizzierten gesellschaftlichen und staatlichen Veränderungen, die Hugo Chavez in Venezuela bewirkt, zeigt er, daß sein Land ein politisches Erste-Welt-Land ist, und - liebe Zuhörer, wenn Sie darüber nachdenken - daß diese Bundesrepublik politisch ein Dritte-Welt-Land ist"!
Nach diesem Redebeitrag forderte Paul die Teilnehmer der Gegendemonstration auf, in der folgenden Musikpause ihr Herz in die Hand zu nehmen und einen Diskussionsredner herüberzuschicken, der einmal erläutern solle, was er an den Forderungen der Kundgebung und insbesondere an den Transparenten mit den Aufschriften "Für eine Welt der Menschen in den Farben der Völker", "Sozialistische Perspektiven schaffen", "Freie Menschen statt freier Märkte" und "Venceremos" samt chilenischer Nationalfahne auszusetzen hätte. Diese Blöße gab sich keiner der verwirrten Gegendemonstranten, denen verdeutlicht wurde, wem es in Deutschland wirklich um den Sozialismus geht. Zur Aussage eines Touristen in Richtung Antifa - "Die hat wohl der Sperrmüll stehen lassen?!" - ist nur noch zu ergänzen: Der Sperrmüll nimmt eben auch nicht alles mit!
Als Paul die von den verschiedensten Musikrichtungen der letzten Jahrzehnte untermalte Kundgebung mit der Feststellung schloß, daß die Befreiungsidee des Sozialismus so vielfältig ist, wie die Menschen dieser Erde, erhitzen sich die Gemüter auf der Gegenseite. Zu tief saß die Aussage: "Auch wenn ihr euch heute noch schüttelt, wird euch eines Tages klar, sehr geehrte Damen und Herren Antifaschisten, daß wir nur in einer Front etwas verändern können. Wem es um den Sozialismus und den aufrechten Gang des Menschen geht, der klopft eines Tages an unsere Tür, sucht nicht länger das Trennende, sondern wirft sein "Nie wieder Ausschwitz" � Transparent in die Ecke, weil er sich endlich Gedanken um die Zukunft macht und den Marschweg zum Menschen antritt."
Das zum Ende der Wortergreifung ein Palästinenser um ein Treffen bat, der sich von der Israelfahne der Antideutschen beleidigt fühlte - das Polizeikräfte diese vor aufgebrachten Arabern schützen mußte - das arabische Jugendliche neben deutschen Rentern applaudierten, macht deutlich, daß das neue Selbstverständnis der nationalen Sozialisten in Erfurt zukunftsweisend ist.
Es geht um Freiheit und Sozialismus - gegen Imperialismus und Entwertung des menschlichen Lebens. In Erfurt, Deutschland, Palästina und ÜBERALL!
Venceremos - Wir werden siegen!Kommentare:
Alfred schrieb am 29.09.07 20:55 Ich seid bereits da angekommen, wo wir die Linke stehen sehen. Und es muss auch nicht verwundern, wenn die eigene Anschauung fehlt, dass diese Luecke dann besetzt wird, durch saemtlichen Muell denn man so aufsaugt. Mit Werten, die sich aus der Deutschen Weltanschauung ableiten und fuer die einmal unser Volk bekannt war, hat das absolut nichts mehr zu tun. Seht blos zu das ihr wieder dahin verschwindet, wo ihr hergekommen seid; auf der Muellhalde der Geschichte.
der Gute schrieb am 29.09.07 20:59 Die PDS quatscht genau den selben Scheiß. Warum sollen wir die Form unseres "Sozialismus" (Gemeinschaft) im Ausland suchen? Ist doch nicht so, dass Sozialismus in Deutschland neu wäre. Schaut doch lieber in die Vergangenheit, warum der Umweg?
Und arabische Jugendliche haben applaudiert? Dann noch neben deutschen Greisen? Ich würde eine solche Situation eher als Volkstod bezeichnen, aber als zukunftsweisend? Und dann noch für "nationalen Sozialisten"? Eher für dieses Verbrecherregime!
Wo ist eigentlich eurer Nationalismus und damit Nationalstolz geblieben? Wir brauchen einen *deutschen* Sozialismus, wir brauchen *deutsche* Jugendliche die applaudieren, unser *deutsches* Volk braucht wieder eine Zukunft!
Sachse schrieb am 29.09.07 21:45 Sehr gute Sache! Der Nationale Sozialismus ist der einzig wahre Sozialismus und der einzig wahre Nationalismus. Lieber Alfred dein neofaschistischen Ansichten kannst du auf der Müllhalde verbreiten. Es hießt nun mal National Sozialismus, weil wo auch Sozialismus(der Gemeinschaft betreffend) drin steckt. Beschäftige dich mit dem Nationalen Sozialismus und du wirst erkenne, dass es viele Unterschiede zum linken Sozialismus gibt. @ der Gute Wo steht das wir unseren Nationalen Sozialismus im Ausland suchen sollen?
Bernd schrieb am 29.09.07 21:52 Ich möchte mein Kommentar an den Guten richten. Wo steht bitte das wir ein Sozialismus aus dem ausland übernehmen sollen? Dieser Text spricht vom Nationalen Sozialismus und sagt nicht. Wo nimmst du dir das recht her zu behaupten, das sie Türken und Deutsche vermischen wollen? Lese dir folgende Seite durch (www.naso-erfurt.de) und ich hoffe, dass du dann den Text richtig verstehst.
der Gute schrieb am 29.09.07 22:18 "Um die Vielfalt in der Welt zu erhalten, soll sich jedes Volk seinen eigenen Sozialismus erschaffen und nach den Gesetzen seiner Art leben." - da stehts doch. Obwohl ich es jedem Land selbst überlassen würde, ob sie ihr Zusammenleben nun Sozialismus nennen oder nicht.
Mir ist schon klar, daß eine positive Äußerung über den deutschen Nationalsozialismus strafbar ist.
Sicher kann man auch in andere Länder schauen, wie die ihre Probleme lösen. Doch sollte man vorsichtig sein, diese Lösungen auf unser Volk zu projizieren. Das halte ich für falsch und befremdlich. Wie gesagt, die PDS bringt auch immer dieses Beispiel.
Brandenburger schrieb am 30.09.07 02:17 "Man kann niemals einen großen Kampf in der Weltgeschichte, mit Aussicht auf Erfolg führen, wenn man sich noch innerhalb der Ideologie, der Weltanschauung seiner Gegner bewegt." Und tatsächlich bewegt ihr euch innerhalb der Ideologie unserer Gegner, denn euch unterscheidet nichts! Ihr internationalisiert euch, globalisiert und sucht die Lösungen für die Probleme immer weiter in der Ferne! Ihr meint die Völker anzuerkennen, ihnen als biologische Gemeinschaft, in ihre Art, frei von äußeren Zwang, ihr Leben anzuerkennen, ohne das Ganze zu erfassen. Weltanschauung bedeutet immer die Schau der inneren und äußeren Zusammenhänge des Lebens zu sich selbst, der Gemeinschaft, in eine Beziehung zu setzen. Dabei seht ihr nicht, dass dieses Innere, das Empfinden, sich auch in den Völkern unterscheidet, dass jedes Volk andere Höchstwerte hat und demnach weder Nationalismus noch Sozialismus der Völker portierbar ist � dann wäre es Internationalistisch, niemals aber naturgesetzlich!
Nationalist schrieb am 30.09.07 09:42 "Und tatsächlich bewegt ihr euch innerhalb der Ideologie unserer Gegner, denn euch unterscheidet nichts! Ihr internationalisiert euch, globalisiert und sucht die Lösungen für die Probleme immer weiter in der Ferne!" Wo steht den das bitte? ich erkenne bei den Kameraden aus Erfurt nicht, dass sie sich Globalisieren wollen! "Dabei seht ihr nicht, dass dieses Innere, das Empfinden, sich auch in den Völkern unterscheidet, dass jedes Volk andere Höchstwerte hat und demnach weder Nationalismus noch Sozialismus der Völker portierbar ist" Genau das sagen sie doch! Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Ich komme aus Berline un muss sagen so eine Aktion ist Super. Leider gibt es noch so viele Leute in unsere Szene, die dies nicht erkennen und Abends nach ihren Bier lieber auf Zecken sowie Ausländer jagt gehen, weil sie denken damit was zu bewegen^^. So ist es leider auch noch zum größten Teil in Berlin und Brandenburg.
Der Olaf schrieb am 30.09.07 11:52 Ich möchte auch mal was dazu sagen! Wieso macht ihr euch hier so gegenseitig runder? Der eine sieht den Nationalen Sozialismus so und der andere so. Und am meisten stört mich hier, daß welche meinen, den Kameraden aus Erfurt vorzuwerfen, das sie wie die Linkspartei sind. Das sind sie 100% nicht. Solche Menschen spalten die Szene, als sie voranzubringen. Im Endeffekt kämpfen wir doch für die gleiche Sache. Doch zu behaupten so was gehört auf den Müllhaufen ist eine Frechheit und eher Kontraproduktiv. Ich finde es von den Erfurter sehr Mutig und Gut so was durchzuführen. Macht weiter so und lasst euch nicht die Laune von solchen Miesmachern verderben. Und ich schließe mich auch den Beitrag von Nationalist an. Da ich selber auch aus Brandenburg komme.
der Gute schrieb am 30.09.07 12:07 "daß welche meinen, den Kameraden aus Erfurt vorzuwerfen, das sie wie die Linkspartei sind." - ich habe gesagt, daß die PDS genau den selben Mist erzählt. Schau hier: http://wiki.linkes-buendnis-dortmund.de/wiki/index.php?title=Ven ezuela:_Hugo_Chavez_und_die_Bolivarianische_Revolution_-_Soziali smus_des_21._Jahrhunderts%3F
Findet ihr das nicht komisch? Ich finds ja richtig, dass andere Länder sich vom Kapitalismus befreien. Ich bleibe aber dabei, daß Deutschland dabei einen deutschen Weg gehen muss. Und ich bleibe dabei, daß man deutsche Herzen nicht mit Ideen von Übersee gewinnen kann. Als echte Revolutionäre sollten wir uns ganz klar vom System unterscheiden. Das sehe ich alles in diesen Beitrag jedoch nicht. Deswegen meine Kritik.
Bayer schrieb am 30.09.07 12:29 "ich bleibe aber dabei, daß Deutschland dabei einen deutschen Weg gehen muss" Dagegen sagt doch auch keiner was! Hier wird doch auch vom deutschen Nationalen Sozialismus gesprochen! Chile wird doch nur als Bsp. genommen wie er bei uns aussehen könnte. Es wird doch nicht gesagt das wir ihn übernehmen sollen. Vielleicht ist der bericht auch ein bissen umständlich verfasst, aber ich verstehe was dahinter Steckt. Außerdem weiß keiner wie genau diese Kundgebung abgelaufen ist, wäre man dabei gewesen würde man evtl. auch anders denken. Ist ja jetzt auch egal, aber solche Unterstellung wie: "Ich seid bereits da angekommen, wo wir die Linke stehen sehen", sollte man künftig unterlassen, da diese kontraproduktiv sind. Natürlich kann jeder seine Meinung kundtun, aber so daß er die anderen Kameraden nicht runder macht, wie es Alfred getan hat.
Meier schrieb am 01.10.07 15:23 Sehr gute Aktion. macht weiter so ein Erfurt
der Gute schrieb am 01.10.07 19:56 Das heißt übrigens "runter machen".
" Vielleicht ist der bericht auch ein bissen umständlich verfasst, aber ich verstehe was dahinter Steckt." - Wenn ihr nichtmal in der Lage seit, das was ihr wollt vernünftig zu formulieren, wie soll man euch dann verstehen?
"Chile wird doch nur als Bsp. genommen wie er [Sozialismus] bei uns aussehen könnte." - da stehts ja schonwieder. Der Sozialismus wird bei uns nicht so aussehen, weil Deutschland einen deutschen Sozialismus braucht, der auf die Eigenarten der Deutschen angepasst ist.
"sollte man künftig unterlassen, da diese kontraproduktiv sind." - Kritik ist nicht kontraproduktiv, sie ist immer eine Chance sich zu verbessern. Nutzt sie einfach.
Freier Aktivist aus Leipzig/Sachse schrieb am 02.10.07 20:01 Heil euch! Super Aktion. macht weiter so und lasst es euch nicht verderben, durch die Miesepeter hier.
huha schrieb am 03.10.07 17:44 die ganze aufregung hier kann ich gut verstehen. schließlich wird von den "nationalen Sozialisten" mehr über das ausland gesprochen als über unser land. daher denke ich, daß der artikel wirklich den eindruck entstehen läßt, daß sich die organisatoren mehr um fremde interessen kümmern als um die eigenen. auch die eigenbezeichnung "nationale SOZIALISTEN" deutet darauf hin. für wen das Nationale nicht bloß ein lästiges anhängsel ist lautet die eigenbezeichnung schließlich auch "NATIONALER SOZIALIST" und nicht "nationaler SOZIALIST". denkt einmal über diese kleinigkeit der begriffe nach. für uns sollte das eine mit dem anderen eine synthese ergeben. nationalismus und sozialismus stellen für uns eine einheit dar.
der Gute schrieb am 03.10.07 19:15 @Bayer:
Wo wir gerade die Kleinigkeiten durchkauen: ist es für dich so schwer, die Groß- und Kleinschreibung zu beachten?
der Gute schrieb am 06.10.07 21:11 ich mein natürlich huha ...
Nur so schrieb am 08.10.07 12:45 Sehr gute Aktion. Ihr wisst wofür Nationaler Sozialismus steht.
Crux Gammata [lausitz] schrieb am 16.11.07 22:41 Als ich "Sozialrevolutionäre Initiative" las, war mir schon bewusst, dass ich auf eine Aktion stoßen würde, die in Linkspartei-Manier den Sozialismus Lateinamerikas als Wegweiser für unsere Revolution betrachtet. Ich halte es für schwachsinnig Salvador Allende, Che Guevara oder sonstige lateinamerikanische Sozialisten als Vorreiter für unsere Bewegung zu betrachten. Gewiss solidarisiere ich mich durchaus auch mit Chavez und der Bolivarischen Revolution, aber betrachte sie lediglich als Bündnispartner gegen das weltweite, völkerfeindliche US-Hegemon. Natürlich findet auch in Lateiamerika ein Prozess statt, den man durchaus als "nationalen Sozialismus" bezeichnen kann, aber mit der Art des deutschen Nationalsozialismus hat dieser nur wenig gemeinsam. Jedes Volk hat seine eigene Vorstellung von einer befreiungsnationalistischen Revolution, die in Lateinamerika kann man unmöglich auf Europa anwenden. Lateinamerika ist ein Schmelztiegel unterschiedlichster Ethnien und Völker, so werden diese niemals eine volksgemeinschaftliche Einheit bilden können, wie es in Deutschland möglich ist, wo schon seit Jahrtausenden ein von Fremdeinflüssen weitgehend verschonter Evolutionsprozess stattfand, aus dem wir als deutsches Volk in seiner seelischen und biologischen Einzigartigkeit entstanden sind. Natürlich ist es schön anzusehen, wie man bei Palästinensern Symphatien gegen das antideutsche Pack sammeln kann, aber ich würde mir trotzdem mal ernsthaft Gedanken machen, warum es auf deutschen Straßen Massen von jungen Arabern neben deutschen Greisen gibt.